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„Der darf das!“ – Sind (alle) Hundehalter respektlos?


"Der darf das!" von der Margret Schneevoigt aus Bielefeld
Das Hundetrainerduo Nicole Köhler und Mustafa Irmak fordert von Hundehaltern mehr Respekt.

Seit Jahren ärgert sich das Teuto-Dogs-Team, bestehend aus Nicole Köhler und Mustafa Irmak, über die Rücksichtslosigkeit mancher Hundehalter.

Bei mehreren Testspaziergängen an drei stark hundefrequentierten Plätzen musste das Team mit Erschrecken feststellen, dass von 21 Hundebegegnungen sich nur 4 Hundehalter wunschgemäß verhalten haben.

Warum ist das so? Wieso gibt es unter den Hundehaltern so viel Respektlosigkeit? Warum dürfen so viele Hunde ohne Absprache unangeleint auf alles zustürmen was sich bewegt: Jogger, Fußgänger, Radfahrer, Kinder, angeleinte und ungeleinte Hunde? Sie alle werden sehr stark in Bedrängnis gebracht.

So mancher Hundebesitzer, der sich um die Erziehung seines Hundes bemüht, wird oft durch diese Hundebegegnungen um viele Schritte zurückgeworfen, so wie bei Frau X. Jahrelang war ihr Rüde ein Problemfall an der Leine.

Dies hat sie mit der Hilfe eines ausgebildeten Hundetrainers in mühsamer Arbeit unter Kontrolle gebracht. Eine Hundebegegnung mit einem Rudel freilaufender Hunde, hat alles zunichte gemacht. Ihr Rüde wurde stark bedrängt und ist aus Panik in sein altes Muster zurückgefallen. Frau X. fängt also wieder ganz von vorne an und meidet jetzt diese Hundebegegnungsstätten.

Dazu muss man noch sagen, dass die Hundehalter des freilaufenden Rudels so ins Gespräch vertieft waren, dass sie erstmal nichts mitbekommen haben. Ihr Rückruf  kam dann viel zu spät, da war die Situation schon eskaliert.

Es gibt immer Gründe warum ein Hund an der Leine ist, sei es, dass er krank ist, ängstlich, sich nicht zurückrufen lässt oder nicht nett zu anderen Hunden ist. Die sollte man respektieren, denn es zeugt von Verantwortungsbewusstsein der entsprechenden Hundehalter, dass sie ihre Hunde kontrolliert führen.

Der Satz „Der tut nix“ = „Der hört nix“ wird vielen Hundehaltern entgegen geschmettert. Wer tut hier nix, fragen wir uns, der Hund oder der Hundehalter? Denn oft ist es so, dass diese Hunde sowieso auf den Rückruf ihres Halters nicht reagieren und dieser sich nicht um die Kontrollierbarkeit seines Hundes bemüht.

Oft wird dieser Satz auch erst gesagt, wenn der Hund schon längst am anderen schnuppert. Wen will man jetzt beruhigen, sich selbst oder den anderen Hundehalter? Und hat der Hund nicht schon längst was getan, indem er sich dem, womöglich auch noch angeleinten, Hund distanzlos genähert hat? Viele Hundebesitzer sind leider nicht in der Lage ihren Hund im Sozialkontakt einzuschätzen.

Die ängstliche Hündin Shara gerät bei jeder Hundebegegnung in Panik, denn sie ist als Welpe von Hunden gebissen worden. Sobald ein Hund auf sie zuläuft, will sie die Flucht ergreifen und wird deshalb an der Leine geführt. Den Satz des entgegenkommenden Herrchens „Der tut nix“ kann sie leider nicht verstehen, sondern gerät auf Grund ihres eingeschränkten Bewegungsraums noch mehr in Panik. Unangeleint würde Shara in voller Panik weglaufen und in ihrer Angst nicht auf Autos und anderes achten.

Es gibt auch immer wieder Hundehalter für die es völlig indiskutabel ist, ihren Hund an die Leine zu nehmen. Schließlich ist es ein Hund und der braucht seine Bewegung. Diese Hunde werden unkontrolliert laufen gelassen, egal ob sie damit jemanden bedrängen oder in Not bringen. „Der darf das“ lautet die Devise und so mancher genervte Hundehalter von angeleinten Hunden muss sich noch viele Ratschläge und Belehrungen anhören.

Es wäre so einfach, wenn sich die Hundehalter nur an ein paar Benimm-Regeln halten würden:

- begegnet man einem angeleinten Hund, wird auch der eigene Hund angeleint (bei  Joggern, Fußgängern usw. gilt hier auch: Hund abrufen und ins „Sitz“ oder „Platz“ bringen)

- kein Kontakt der Hunde an der Leine, da viele Hunde ihre Besitzer beschützen wollen und so ziemlich leicht eine Leinenaggression entstehen kann. Wer keinen Leinenkontakt kennt, fordert ihn auch nicht ein!!

- auf Wunsch kann man die Sozialverträglichkeit des fremden Hundes erfragen und dann gegebenenfalls die Hunde frei laufen und spielen lassen

- zwingen sie niemandem den (Hunde-)Kontakt auf

- bei unangeleinten Hunden achten sie auf die Körpersprache der Hunde, damit sie notfalls frühzeitig reagieren können

- so schön wie es ist, wenn mehrere Hundehalter mit ihren Hunden „spazieren“ gehen, sie sollten dennoch die Hunde nie aus den Augen lassen, denn im Rudel sind diese stark und so mancher einzelne Hund (schlimmer noch Welpen) wurde von einem solchen Rudel regelrecht gemobbt

- wenn ihr Hund auf Rückruf nicht reagiert, lassen sie ihn nicht einfach unkontrolliert laufen, sondern trainieren sie den Rückruf am Besten mit einem erfahrenen Hundetrainer

Niemand ist perfekt und so kann es jedem einmal passieren, dass der eigene unangeleinte Hund auf einen angeleinten Hund zuläuft und ihn bedrängt, weil man diesen zu spät gesehen hat. Aber lassen sie das nicht zur Gewohnheit werden, sondern handeln sie verantwortungs- bewusst und respektvoll.

Auch wenn sie schon viele unproblematische Hunde hatten, kann der nächste ganz anders sein und ihnen viel mehr Probleme machen. Dann sind sie dankbar über Hundehalter, die sich an Regeln halten.

Infos zum Teuto-Dogs-Team im Internet unter www.teuto-dogs.de

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