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Hunde aus Mittelmeerländern

Der STS warnt: Aus angrenzenden Mittelmeerländern eingeführte Hunde stellen ein Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier in der Schweiz dar.

Der STS rät Touristinnen und Touristen ausdrücklich davon ab, Hunde oder Katzen aus Ferienländern mit nach Hause zu nehmen. Oft betreiben skrupellose Händler mit den Tieren bloss ein Geschäft. Ausserdem wird dadurch das Problem der Überpopulationen nicht gelöst.

Viel effizienter ist es, direkte Hilfe vor Ort zu leisten. Streuner aus dem Mittelmeerraum sind oft Träger von Infektionskrankheiten.

Welcher Tierfreund hat sich nicht schon in den Ferien mit dem Gedanken getragen, einen verschupften Strassenhund oder eine Katze mit nach Hause zu nehmen. Doch die vermeintlich tierfreundliche Tat birgt grosse Gefahren. Aus angrenzenden Mittelmeer- ländern eingeführte Hunde stellen leider ein immer grösseres Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier in der Schweiz dar.

Die manchmal gar nicht oder nur unzureichend medizinisch untersuchten Tiere können Ektoparasiten wie die Buntzecke, die braune Hundezecke und Sandmücken einschleppen, die Krankheiten übertragen können. Im Mittelmeerraum gibt es verschiedene Krankheiten, die zum Tod des Tieres führen können, falls sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Babesiose ist eine dieser Infektionskrankheiten. Sie wird durch Zecken übertragen. Der Krankheitsverlauf ist oft tödlich. Als erstes Anzeichen erfolgt hohes Fieber, gefolgt von Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Die Babesien, einzellige Parasiten, dringen in die roten Blut-körperchen ein und zerstören sie.

Die Folge: Blutarmut mit Gelbsucht, Lähmungs- erscheinungen und Atemnot. Auch die Ehrlichien, ebenfalls einzellige Erreger, werden durch Zecken im Mittelmeerraum übertragen. In der Anfangsphase haben die infizierten Hunde hohes Fieber, sind schwach und verweigern das Futter. Erbrechen, Nasen- und Augenausfluss sind erste Indizien. Dann folgt eine zweite, ruhige Phase, die sich über Jahre erstrecken kann. Wenn das Abwehrsystem des Hundes die Erreger nicht besiegen kann, bricht in der dritten Phase die Krankheit vollends aus. Erbrechen, Muskelzuckungen, Blutungen sind die Folge.

Die Symptome der Leishmaniose treten manchmal erst Jahre nach der Ansteckung auf. Die Überträger dieser heimtückischen Krankheit sind Mücken. Ein Stich genügt. Sie lösen Hautveränderungen aus, die von Schuppenbildung, Haarausfall bis zu eitrigen Geschwüren reichen. Die Krankheit endet oft mit dem Tod durch Nierenversagen.

Auch der Mensch kann in seltenen Fällen an Leishmaniose erkranken. Die Herzwurmkrankheit Dirofilariose wird durch Mückenstiche übertragen. Die Larven gelangen in die Blutbahn und ins Herz des Hundes. Atemnot, chronischer Husten und Funktionsstörungen der Leber und Nieren sind die Folgen.

Tierfreunde, die streunenden Hunden wirklich helfen wollen, unterstützen die Kastrations- bemühungen der lokalen Tierschutzvereine. Der spontane Entschluss, einen Strassen- hund aus dem südlichen Ferienort mit nach Hause zu nehmen, kann fatale Folgen haben.

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