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Ihr Hund hinkt, wie können Sie ihm helfen?

Oft lahmt ein Hund. Häufig ist die Lahmheit lediglich die Folge eines „Stoßes“. Manchmal verbirgt sich aber eine chronische Krankheit dahinter, die zu einem Teufelskreis von Schmerzen und eingeschränkter Bewegung führt.

Hundebesitzer sind dann mit dem Begriff Gelenkerkrankung konfrontiert. Dies ist eine der häufigsten Erkrankungen bei Hunden: mehr als 30 % aller Hunde sind betroffen, bei einigen Rassen steigt diese Zahl sogar auf 80 %.

Anzeichen, mit denen sich Ihr Hund bemerkbar macht

Ein Hund mit Gelenkerkrankungen (die sich auch verschlechtern können, wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird), zeigt Desinteresse an Bewegung, Laufen und auch Spielen.  Besitzer bekommen oft das Gefühl, dass der Hund passiv und apathisch wirkt.

Im Falle von schweren Gelenkerkrankungen kann das Verhalten des Hundes aufgrund der hohen Schmerzen sogar aggressiv werden.

Erste klinische Anzeichen einer degenerativen Gelenkerkrankung sind Gelenksteifheit und deutliches Hinken nach jeder körperlichen Aktivität und größerer Belastung (längeres Gehen, Training).

Schließlich, wenn die Krankheit voranschreitet, werden die Gelenke des Hundes  zunehmend verhärtet, die Lahmheit verschwindet nur noch gelegentlich - in der Regel nur dann, wenn die Gelenke gut aufgewärmt sind.

In weiter fortgeschrittenen Stadien der Krankheit ist das Hinken immer häufiger, das Tier fühlt sich unwohl bei jeder Bewegung. Die Beschwerden treten sogar noch stärker in Erscheinung bei kaltem, feuchten Wetter.

Wie können Sie Ihrem Hund helfen?

Wenn Sie mit Gelenkerkrankung konfrontiert sind, ist es sehr wichtig, Ihrem Hund viel Ruhe zu gönnen. Im Falle von Verletzungen, wie Kreuzbandriss oder Osteoarthritis, müssen Tätigkeiten, die zu plötzlichen Bewegungen führen (Bälle fangen) grundsätzlich vermieden werden!

Eine solche Aktivität wird durch unnatürliche Kräfte im Gelenk verursacht und verschlechtert somit den Gesundheitszustand des Hundes.

Es ist von entscheidender Bedeutung ein strenges Regime für körperliche Aktivitäten zu führen. Es wird ein leichter, kurzer Spaziergang (10 Minuten), 3-4 mal pro Tag empfohlen. Dabei sollte der Hund jederzeit an der Leine geführt werden.

Mit strenger Kontrolle der körperlichen Aktivität kann das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt, die Notwendigkeit für Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente minimiert werden.

Wir empfehlen Ihnen, den Gesundheitszustand Ihres Hundes gut zu beobachten und die körperliche Aktivität seinen Möglichkeiten anzupassen.

Die korrekte Funktion der Gelenke

In einem gesunden Gelenk wird eine reibungsarme Beweglichkeit garantiert, dadurch dass die Knochenenden mit einer glatten Knorpelschicht überzogen sind und in der Gelenkkapsel eine viskose Synovialflüssigkeit produziert wird (Gelenkschmiere).

Bei Hunden mit Gelenkerkrankungen ist die Kontaktfläche der im Gelenk beteiligten Strukturen gefurcht oder beschädigt. Als Folge des daraus resultierendem erhöhtem Abriebs verdichtet sich das Knochengewebe und bildet knöcherne Auswucherungen.

Dadurch werden normale Bewegungsabläufe noch mehr beeinträchtigt und der medizinische Zustand verschlimmert sich. All diese  pathologischen Veränderungen werden mit dem Begriff degenerative Gelenkerkrankung beschrieben.

Die Gründe sind verschieden, auch von der Rasse abhängig

Generell wird eine primäre degenerative Gelenkerkrankung, die sich ohne erkennbare Ursache entwickelt, von einer sekundären Gelenkerkrankung aufgrund von  Fehlstellungen (Dysplasie), Kniescheibenverrenkung oder auch Sportverletzungen (z.B. Kreuzbandriss) unterschieden.

Bei den primären Fällen können Knorpel und Gelenkstrukturen den jahrelangen, hohen Kräften innerhalb des Gelenks nicht mehr standhalten.

Dadurch entstehen letztendlich anatomische Veränderungen.  Dies geschieht häufig in größeren oder schwereren Rassen (z.B. Deutsche Boxer, Bordeaux Doggen, Schäferhunde, Mastiffs, noch mehr bei Vertretern der Retriever), aufgrund der größeren Belastung für die Gelenke. Sekundär entstehen Gelenkerkrankungenals Folge der direkten Schädigung des Gelenkknorpels und daraus resultierender Gelenkinstabilität oder erhöhter Verschleiß der Gelenkstrukturen, wie in oben genannten Beispielen.

Die Behandlungsmöglichkeiten

Operationen kommen bei übermäßigen anatomischen Veränderungen in Frage. Denn ohne Operation kann die Mobilität auf lange Sicht nicht wiederhergestellt werden.

Eine grundlegende Stabilisierung ist entscheidend für die normale Bewegung der Gelenkstrukturen. Allerdings ist es wichtig, daran zu denken, dass dies eine invasive Methode ist, die einen festen Zeitraum der Rehabilitation erfordert.

Nicht-steroidale entzündungshemmende Medikamente oder NSAR verhindern Entzündungen. Am besten geeignet für die Linderung von mittleren sekundär Schmerzen und leichten chronische Schmerzen.

Die häufigsten Nebenwirkungen dieser Medikamente sind Reizungen des Magens, Durchfall, Erbrechen und Magenblutungen. Außerdem wirken diese Arzneien häufig giftig auf die Leber und Nieren.

Eine weitere Option sind auch Nahrungsergänzungsmittel, die den Knorpel schützen und dadurch Einfluss auf die Verbesserung der Gelenke nehmen.

In den letzten Jahren konnten wir die schnelle Entwicklung von biologischen Produkten beobachten, wie: Knorpelschützende Mittel (Chondroprotektiva), Behandlung mit konzentrierten Blutplättchen, Hyaluronsäure (alle genannten Medikamente werden direkt in das Gelenk verabreicht).

Unter diesen ist bei Gelenkerkrankungen erwiesenermaßen am effektivsten die Stammzelltherapie. Stammzellen bieten zum ersten Mal eine nicht-invasive Methode, ohne Nebenwirkungen und mit Langzeiteffekt.



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