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Konkrete Empfehlungen zur Entwurmung von Hunden

Als Orientierung für einen effektiven Schutz vor einem Wurmbefall gilt Folgendes:

Hundewelpen sollten beginnend im Alter von 2 Wochen, Katzenwelpen im Alter von 3 Wochen gegen Spulwürmer entwurmt werden. Anschließend wird die Behandlung in 2-wöchigen Abständen bis 2 Wochen nach Aufnahme der letzten Muttermilch wiederholt.

Expertenrat zur Entwurmung von Welpen, trächtigen und säugenden Hündinnen 

In einem 2-seitigen Info-Flyer hat die unabhängige, parasitologische Expertenorganisation ESCCAP jetzt die wichtigsten Fakten zur Bekämpfung von Spulwürmern bei Welpen, trächtigen und säugenden Hündinnen zusammengefasst

[31.03.2011]   mehr »

Säugende Hündinnen und Katzen sollten gleichzeitig mit der ersten Behandlung ihrer Jungen gegen Spulwürmer behandelt werden. Trächtige Hündinnen können um den 50. Tag Trächtigkeitstag einmalig oder ab dem 40. Trächtigkeitstag täglich – abhängig vom Präparat - gegen Spulwürmer behandelt werden, um eine Infektion der Welpen im Mutterleib zu verhindern.

Erwachsene Hunde und Katzen:

Hunde, die rohes Fleisch, insbesondere Innereien wie Leber und Lunge erhalten, das zuvor nicht ausreichend erhitzt (10 Min., Kerntemperatur 65° C) oder gefroren (1 Woche, -17° bis -20° C) wurde, sollten alle sechs Wochen gegen Bandwürmer behandelt werden. Für Hunde und Katzen, die regelmäßig unbeaufsichtigten Auslauf haben, wilde Nagetiere oder Aas fressen oder zur Jagd geführt werden, wird eine monatliche Entwurmung gegen Bandwürmer empfohlen.

Für den Schutz vor Spulwürmern muss das individuelle Risiko durch den Tierarzt eingeschätzt und anhand dessen Art und Häufigkeit der Maßnahmen festgelegt werden. Die Situation eines einzelnen Tieres kann nur über Kotuntersuchungen exakt ermittelt werden, alles andere ist lediglich eine Schätzung.

Kann das individuelle Risiko eines Tieres nicht eingeordnet werden, sind mindestens vier Behandlungen pro Jahr zu empfehlen. Studien haben gezeigt, dass eine 1-2-malige Behandlung pro Jahr im Durchschnitt keinen ausreichenden Schutz bietet.

In Einzelfällen kann eine monatliche Entwurmung gegen Spulwürmer sinnvoll sein (beispielsweise bei engem Kontakt des Tieres mit Kleinkindern). Damit wird ein Ausscheiden infektiöser Spulwurmeier, an denen sich der Mensch anstecken kann, weitgehend ausgeschlossen.

Tipp: Kommen Infektionen mit Spul-, Haken- und Bandwürmern vor, kann die Behandlung gegen diese Wurmarten kombiniert in einer Entwurmung vorgenommen werden.

Unsichtbare Gefahr auf der Hundewiese

Regelmäßige Entwurmung minimiert Gesundheitsrisiken durch Spulwürmer

[16.10.2009]   mehr »

Online-Test: Wie oft muss ich meinen Hund entwurmen?

Je nach Alter, Haltung, Nutzung und Ernährung eines Hundes ist das Risiko, dass er sich mit Würmern ansteckt, unterschiedlich hoch

[19.06.2009]   mehr »


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